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Tipps & Tricks

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Tipps & Tricks 27

Gespeichert von Claudio della S... am/um Mi, 04/20/2016 - 14:39

Tipps und Ideen zum Gärtnern im Vollfrühling

*Etwa Ende April bis Ende Mai*

Blüten von Flieder, Apfelbaum und Kastanie zeigen den Vollfrühling an.... Der Apfelbaum in unserem Garten blüht schon (siehe oben)!

Was gibt es zu tun?

  • "Trocken säen und nass pflanzen". Boden vorher auflockern. Saattiefe beachten. 
  • Vorkulturen der "späten Pflanzen" (erst ab Mai ins Freiland!) können jetzt noch auf dem Fensterbrett angelegt werden: Paprika, Tomaten, Gurken und Kürbis. Am besten Anzuchterde verwenden, Töpfchen anfangs mit Folie abdecken, Erde nicht austrocknen lassen. 
  • Kompost an Stark- und Mittelzehrer geben, das sind Tomate, Brokkoli, Paprika, Zucchini, Gurke bzw. Karotte und Erdbeere.
  • Andere Stärkungsmittel sind Jauche oder Tee aus Schachtelhalm und Brennnessel. Sie eignen sich auch hervorragend zur Bekämpfung von Pilzen, Bakterien etc. Selbst ernten oder in der Apotheke kaufen und ansetzen.Tipps: http://www.holzl.de/Biogarten/Jauchen.htm 
  • Wildblumensamen streuen, um Insekten, besonders Wildbienen Nahrung zu geben.
  • Direkt ins Beet gesät werden können jetzt (noch) Karotten, Kopf- und Pflücksalat, Erbsen und Mangold, ab Mai Bohnen. 
  • Kleine Salatpflänzchen mit durchgeschnittenen Plastikflaschen vor Schnecken schützen. Und: neue Erkenntnis: roter Salat wird seltener von den Schnecken verzehrt! 
  • Weiteres zu Schnecken: am Morgen unter großen Blättern, kleinen Brettchen oder nassen Säckchen mit Salatblatt drunter absammeln und aus dem Garten tragen. Knoblauch oder Thymian pflanzen; Sägespäne (ab jetzt wieder in der Kiste!, nach Regen erneuern), zerhackte Eierschalen, Kompost oder Kaffeesatz um die gefärdeten Pflanzen (Salat, Kohlarten) streuen. Boden um die Pflanzen herum auflockern, kleinkrümelig und trocken halten, Pflanze nur direkt an der Wurzel gießen, nicht über das gesamte Beet und nicht zu spät am Abend. 
  • Gießen: Besonders für die fortschreitende Gartensaison gilt: Weniger oft und tiefgründig gießen! So bilden die Pflanzen tiefe Wurzeln und halten Trockenheit besser aus. Richtwert: Pro Tigerbeet 2 Kannen (= pro qm 15 l).
  • Schnittlauch wächst wieder nach, wenn man ihn nicht ganz herunterschneidet. Gut gießen.
  • Paprika: sobald eine erste Blüte zu sehen ist, diese entfernen (= Königsblüte), dann wachsen viele, ansonsten nur die eine!
  • Studentenblume, Cosmea, Dill und Ringelblume schützen Gemüse vor Ungeziefer.
  • Kartoffeln nicht ins Beet pflanzen, sondern in extra Töpfe oder Säcke. Denn sie ziehen leicht Ungeziefer an, welches dann schwer aus der Erde herauszubekommen ist.
  • Verblühte Blüten und Blätter von Frühblühern nicht abschneiden, sondern "einsinken" lassen (Nährstoffe für die nächste Blüte!).
  • Forsythienzweige nach der Blühte zurückschneiden für kräftigen Wuchs. 
  • Zwischen die Rosen und an die Narzissen Kompost geben für kräftigen Wuchs. Die Erde um die Rosen frei halten sowie auflockern, das schützt vor Krankheiten.

Tipps & Tricks

Gespeichert von Claudio della S... am/um Fr, 03/04/2016 - 15:04

Tipps und Ideen zum Gärtnern im Erstfrühling

*Etwa Mitte März bis Ende April*

Im Erstfrühling blühen Forsythien, Narzissen, Tulpen, Hyazinthen. Birke und Buche treiben aus. Siehst im März gelbe Blumen im Freien, magst getrost die Samen streuen, heißt es im Volksmund.

Was gibt es zu tun?

  • Überlegen, was man säen und pflanzen möchte. Einen kleinen Plan aufstellen.
  • Vorkulturen auf dem Fensterbrett anlegen. Sinnvoll für: Brokkoli, Karfiol, Kohlrabi, Porree, Melanzani, Paprika und Tomaten. Gut eignen sich verrottbare Töpfchen wie Eierbecher oder etwas größere (wie aus dem Haushaltswarenladen Josefstädter Straße), denn diese können später direkt ins Beet. Töpfe mit Folie abdecken, ab und an vorsichtig gießen.
  • Das Säen und Pflanzen ins Freiland nicht übereilen, da witterungsbedingte Rückschläge in dieser Zeit gewaltig sein können.
  • Evtl. noch 2-3 cm reinen Kompost auf das Beet streuen und oberflächlich einarbeiten.
  • Das Sprichwort: „Trocken säen und nass pflanzen“ gilt. Boden vor dem Säen fein harken. Saattiefe aus der Packungsanleitung beachten. Winzige Samen (Karotte) evtl. vorher mit Sand mischen, um sie leichter verteilen zu können.
  • Direkt ins Beet gesät werden können ab Mitte März Erbsen, Bohnen (nicht mit Erbsen zusammen), Knoblauch, Pastinaken, Radieschen, Rettich, Rucola, Spinat, Zwiebeln, Gartenkresse und Petersilie. Petersilie vor dem Sähen mit kochendem Wasser begießen. So wird diesem schwierigen Keimer geholfen.
  • Direkt ins Beet gesät werden können ab Anfang April Karotten, Karfiol, Kopfsalat und Mangold.
  • Praktisch als Salat ist Pflücksalat, da immer wieder einzelne Blätter geerntet werden können und neue nachwachsen. Kleine Salatpflänzchen mit durchgeschnittenen Plastikflaschen vor Schnecken schützen.
  • Weiterer Schneckenschutz (keine Garantie ;): Sägespäne (es gibt noch welche in der rechten Kiste), Muschelschalen (zerhackt) und zerbrochene Eierschalen. Unter Blättern, kleinen Brettchen absammeln und aus dem Garten tragen. Nicht zu spät am Abend gießen.
  • Folgende Kräuterpflanzen können relativ früh im Jahr ins Beet gesetzt werden: Schnittlauch, Petersilie, Rosmarin, Salbei, Thymian.
  • Schnitttlauch wächst wieder nach, wenn man ihn nicht ganz herunter schneidet. Gut gießen.
  • Vergissmeinnicht, Krokus und Traubenhyazinthe ziehen jetzt Bienen und andere nützliche Insekten an.
  • Studentenblumen, Kosmee, Dill und Ringelblumen schützen Gemüse vor Ungeziefer.
  • Verblühte Frühblüher von daheim (Tulpen, Narzissen, Hyazinthen) für eine Blüte im kommenden Jahr in Blumenrabatten einpflanzen, am besten nach dem letzten Frost. Verblühte Blüten und Blätter von allein „einsinken“ lassen (Nährstoffe für die nächste Blüte!).

Immer gilt: Vielfalt und buntes Durcheinander lohnen sich, denn manche Pflanzen fördern einander, indem sie Schädlinge und Krankheiten von ihren Nachbarn fernhalten. Stehen z.B. Zwiebeln und Lauch neben Karotten, halten sie die Möhrenfliege fern. Salat verhindert bei Radieschen den Befall durch Erdflöhe. 

 

 

Tipps & Tricks 21

Gespeichert von Gast am/um Mi, 12/02/2015 - 15:00

ein paar Tipps, Ideen zum Gärtnern im Spätherbst (= etwa Mitte Oktober bis Ende November) geschrieben von Astrid vom Gemeinschaftsgarten Tigergarten :

  • Das letzte Laub vom Rasen rechnen und auf die Beete streuen, es ist der beste Mulch, den es gibt. Laub auf keinen Fall auf dem Rasen liegen lassen, da es zu Krankheiten kommen kann. 
  • Blumen- oder Gemüsesamen einsammeln, gut trocknen lassen, in Papiertüten füllen, beschriften und kühl, trocken aufbewahren.
  • Kräuter abschneiden, kopfüber aufhängen an einem hellen, luftigen und trockenen Ort.
  • Gerade noch: Pflanzen von Blumenzwiebeln (Schneeglöckchen, Blaustern, Traubenhyazinthe, Tulpe). Eine etwa 5- bis 10 cm dicke Schicht Erde / Kompost drüberstreuen, mit Laubhäcksel abdecken. 
  • Gerade noch: Pflanzen von Bäumen, Sträuchern und robusten Stauden. 
  • Robuste Sommerblumen können bereits jetzt ausgesät werden. 
  • Gründüngung säen, sie schützt den Boden: Gelbsenf, Bienenfreund, Gartenkresse (Letztere wächst besonders gut. Selbst im Schnee. Wächst nach dem Abschneiden schnell wieder neu hoch!). Die Humusschicht wird so nicht weggeweht, die Wurzeln lockern den Boden auf und Stickstoffe etc. werden eingetragen. Gründüngung abfrieren lassen und im Frühjahr untergraben. 
  • Ansonsten gilt: den Garten ruhen lassen, die Beete nicht von Laub und Pflanzenresten abräumen. Zahlreiche Nützlinge können in / unter den verrottenden Pflanzenteilen überwintern. Und auch der Boden freut sich über eine schützende Decke. 
  • Vogelhaus aufhängen und für Futter sorgen.